Bonnaparte, Juni 2003
Der Körper als Schnittstelle
Nackte und gebückte Männerkörper in Lebensgröße in einer Installation aus 66 gleichförmigen Kunststofffiguren gibt es zum internationalen Symposium des Nordamerika-Studienprogramms vom 26. bis 28. Juni zu sehen
Bonn. (uni/KG) Ein internationales Symposium mit dem Titel "The Body as Interface: Dialogues between the Disciplines" veranstaltet das Nordamerika-Studienprogramm der Universität Bonn vom 26. bis 28. Juni 2003, zum dem Referenten aus Deutschland, der Schweiz und den USA im Bonner Universitätsclub erwartet werden.
Bei dem Treffen steht der menschliche Körper als Schnittstelle für einen Dialog zwischen den Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaften im Zentrum der Diskussion. Im Rahmen der Tagung wird die Düsseldorfer Künstlerin Claudia Rogge ihre Installation "m o b IL2" vorstellen.
Die Künstlerin Claudia Rogge stellt am Rande der Tagung ihre mobile Installation "m o b IL2" vor und startet damit gleichzeitig ihre zweite Tour durch deutsche und europäische Großstädte. In ihrem gläsernen Lastwagen zeigt sie eine Installation aus 66 gleichförmigen Kunststofffiguren - nackte und gebückte Männerkörper in Lebensgröße.
Die Künstlerin setzt sich so erneut mit dem Thema Masse und Mobilität auseinander. Bereits im vergangenen Jahr erregte sie öffentliches Aufsehen mit einer mobilen Installation aus 5000 Kinderköpfen aus Kunststoff