Im April 2002 begann die Reise durch deutsche und europäische Städte mit der ersten Installation m o b IL1.
Zentrales Thema: Bewegung und Masse.
Die Installation bestand aus 5000 Kinder-Kunststoff-Köpfen, die den Glasraum des Lkws anfüllten. Der einzelne, wohl vertraute Plastik-Kinder-Kopf bekam durch seine massenhafte Anhäufung eine unvertraute und irritierende Optik. Diese ungewohnte Wahrnehmung der Installation schaffte es, die Neugierde und Aufmerksamkeit der Passanten zu binden und intensive Kommunikationsprozesse auszulösen. Quer durch alle Alters- und Sozialschichten kam es zu unterschiedlichen Assoziationen und Interpretationen, welche von Gentechnologie über Massenkonsum, Pädophilie (in Belgien) bis hin zur Guillotine (in Frankreich) reichten.
Eine "primär gleichbleibende" Installation veränderte sich und ihre Wahrnehmung an jedem Aufenthaltsort.
Bisher war m o b in 25 europäischen Städten u.a. in Berlin, München, Brüssel, Paris, Zürich und Amsterdam.
Fotos: Norm Bazan und Thea Vits-Weires




