Die Idee zu m o b
m o b, der Name des Projektes steht für die Abkürzung von Mobilität einerseits und für "mobile vulgus", lat. bewegte Volksmenge.
"m o b" ist ein vollkommen gläserner 7.5t LKW, der mit wechselnden Installationen durch deutsche und europäische Städte fährt.
Ermöglicht wurde die aufwendige Umsetzung des gläsernen LKW¹s (Länge 6 m. x Breite 2,20 m. x Höhe 3 m.) u.a. durch den Kunstförderpreis der Kurt Eisner Kulturstiftung, München, so wie durch das Kulturamt der Stadt Düsseldorf. Die Fertigstellung gelang im Februar 2002.
Der Aspekt der Bewegung der Installation ist dabei in mehrfacher Hinsicht bedeutend:
- die Perspektive des Betrachters wird durch die Bewegung der Installation verändert - das Gesamtbild der jeweiligen Umgebung wird durch die Installation verändert
- durch die Bewegung befindet sich die Installation ständig in anderen Kontexten. Dadurch entstehen sowohl visuell neue Ansichten (die Transparenz der Glasscheiben reflektiert die stets andere Umgebung), ebenso wie inhaltlich neue Konnotationen hervorgerufen werden
- die Bewegung verändert je nach Geschwindigkeit die Visualität des Exponats
Die Reise der Installation ist daher nicht eine Addition von Städten, sondern ermöglicht vielmehr an jedem Standort ein neues reziprokes Verhältnis zwischen der Installation, der Umgebung und den Menschen, die sie dort wahrnehmen.


